New York Attorney General Letitia James hat eine Klage gegen die Vorhersagemarktplattform Kalshi eingereicht und behauptet, das Unternehmen betätige sich als illegales Glücksspielgeschäft. Die rechtliche Maßnahme stellt die regulatorische Einstufung und Lizenzierung des Plattformbetriebs im Bundesstaat in Frage.
Streit um die regulatorische Einstufung
Die Staatsanwaltschaft von New York vertritt die Auffassung, dass Kalshis Vertragsmodell eher einem Wettsystem als einem regulierten Wertpapiermarkt entspricht. Die staatlichen Aufsichtsbehörden argumentieren, dass die Plattform über die erforderliche Lizenzierung für Glücksspielaktivitäten nach newyorkischem Recht nicht verfügt.Kalshi betreibt einen digitalen Marktplatz, auf dem Nutzer Verträge kaufen können, die an reale Ereignisse und Ergebnisse gekoppelt sind. Das Unternehmen hat seine Instrumente zuvor als regulierte Finanzprodukte eingestuft, doch die rechtliche Einreichung des Bundesstaats stellt diese Bezeichnung in Frage.
Die Klage zielt darauf ab, den regulatorischen Status von Vorhersagemärkten in New York zu klären und Compliance-Anforderungen für ähnliche Plattformen festzulegen. Gerichtsverfahren werden entscheiden, ob die Glücksspielgesetze des Bundesstaats auf den digitalen Vertragshandel anwendbar sind.