Die Schweizer Glücksspielbranche verzeichnete 2025 einen Gesamtumsatz von 3,87 Milliarden CHF, was einem Rückgang von 2,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Bruttospielerträge sanken ebenfalls um 3,7 % auf 1,203 Milliarden CHF.
Der Online-Verkauf entfiel auf 24 % der Bruttospielerträge, ein leichter Anstieg gegenüber den 23 % im Jahr 2024. Dieser Wandel resultierte aus einem stärkeren Rückgang der Einnahmen aus stationären Spielstätten als aus einem Wachstum der digitalen Kanäle. Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Einsätze fielen auf 424 CHF, wodurch die theoretischen Nettoausgaben pro Person auf 132 CHF sanken.
Kategorie-Leistungen und regulatorische Updates
Lotto-Produkte, darunter EuroMillions und Swiss Lotto, generierten einen Umsatz von 1,277 Milliarden CHF, während Kratzer 810,5 Millionen CHF erzielten. Die Sportwette verzeichnete einen Rückgang der Erträge um 4,4 % auf 223,2 Millionen CHF. Der stärkste Rückgang trat bei den PMU-Pferderennwetten auf, deren Umsatz um 13,7 % auf 103,5 Millionen CHF sank.
Lottos und Kratzer hielten gemeinsam einen Anteil von 75 % an den gesamten Erträgen.
Im Laufe des Jahres genehmigte Gespa 62 neue Spiele und billigte 59 Änderungen für Schweizer Lotterieunternehmen. In stationären Verkaufsstellen wurden Kontrollen durchgeführt, um die Einhaltung der Altersbeschränkungen für Sportwetten zu überprüfen, wobei die Ergebnisse vor Jahresende abgeschlossen wurden.
Finanzergebnisse der Betreiber
Das kombinierte Nettoergebnis von Swisslos und Loterie Romande belief sich auf 814 Millionen CHF, was einem Rückgang von 4,7 % gegenüber dem Wert von 854 Millionen CHF im Jahr 2024 entspricht. Swisslos berichtete über ein Nettoergebnis von 562 Millionen CHF, während Loterie Romande 252 Millionen CHF verzeichnete. Gemäß Bundesvorschriften werden diese Mittel von den Kantonen für gemeinnützige Zwecke verteilt.