Die britische Regierung schlägt eine 25-prozentige Erhöhung der Gebühren der Gambling Commission vor

Das britische Ministerium für Kultur, Medien und Sport hat einen geplanten Anstieg der Gebühren der Gambling Commission um 25 % angekündigt, der zum 1. Oktober in Kraft treten soll. Der Betting and Gaming Council hat den Plan formal abgelehnt und auf mögliche negative Auswirkungen für den regulierten Sektor hingewiesen.

Politikdetails und Branchenreaktion

Der Vorschlag des DCMS folgt einer Konsultationsphase und sieht begrenzte Ausnahmen von der Gebührenanpassung vor. In einer nach der Ankündigung veröffentlichten Erklärung erklärte der BGC, dass er einem Anstieg der Machine Games Duty grundsätzlich widerspricht. Der Rat wies darauf hin, dass der begleitende Regierungsbericht keine Rechtfertigung für die politische Änderung liefert.

Der BGC betonte, dass der regulierte Wett- und Glücksspielsektor derzeit rund 109.000 Arbeitsplätze unterstützt und Milliarden zur Volkswirtschaft beiträgt. Der Rat warnte, dass eine Erhöhung der Machine Games Duty zu Schließungen von Spielstätten, Arbeitsplatzabbau und geringerer Aktivität in den Einkaufsstraßen führen könnte.

Nach Ansicht des BGC würden diese Änderungen vor allem dem unregulierten Glücksspielmarkt zugutekommen, der keine Steuern zahlt und keinen Verbraucherschutz bietet.

Der Rat wies darauf hin, dass der Regierungsbericht die erwartete Anzahl von Schließungen oder Arbeitsplatzverlusten nicht quantifiziert. Darüber hinaus bezog sich der BGC auf Umfragedaten aus demselben Bericht, die zeigen, dass die Mehrheit der Befragten aus verschiedenen politischen Lagern höhere Steuern auf Spielautomaten ablehnt.

Die Erklärung schloss mit dem Hinweis, dass „Steuerpolitik evidenzbasiert, verhältnismäßig und auf einer vollständigen Bewertung ihrer Auswirkungen auf Arbeitsplätze, Investitionen, Verbraucher und Gemeinden beruhen sollte.“

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