Der australische Glücksspielanbieter Keno Vic hat kürzlich eine Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro wegen eines Verstoßes gegen die Protokolle zur Spielerausschlussregelung erhalten. Die Strafe resultiert aus einem Vorfall, bei dem eine registrierte, selbstausgeschlossene Person erfolgreich ein Zweitkonto erstellt und mit dem Wetten fortgefahren ist.
Überwachung der Kontoverifizierung
Die regulatorische Maßnahme unterstreicht eine Lücke in den Identitätsverifizierungsverfahren des Unternehmens. Trotz des aktiven Ausschlusses des Spielers erlaubte das System die Registrierung eines neuen Profils. Diese Nachlässigkeit ermöglichte es der Person, die obligatorische Auszeit zu umgehen und zusätzliche Wetten abzuschließen.Programme zur Selbstausschlussregelung verlangen von den Anbietern, dass sie registrierten Nutzern den Zugang zu allen Spielplattformen sperren. Australische Aufsichtsbehörden sorgen für die strikte Einhaltung dieser Spielerschutzmaßnahmen. Die Geldstrafe spiegelt die obligatorischen finanziellen Konsequenzen wider, die bei ungenauen Ausschlussregistern eintreten.